Bei Feuerfestanwendungen, bei denen man erwarten kann, dass die Auskleidung regelmäßig ersetzt wird, d.h. es kommt nur selten zu der Situation, dass der Feuerbeton vollständig bis auf den Blechmantel verschleißt, ist der Einsatz von Verankerungen, die mit einem wiederverwendbaren Haltesystem befestigt werden sinnvoll.
Das FI-System ist für diese Montageart entwickelt und besteht aus einer Lasche und dem FI-Anker. Die Lasche ist in der Regel aus Kohlenstoffstahl, damit ist die Verbindung mit dem Blechmantel des Anlagenteils artgleich. Selbstverständlich kann je nach Situation die Lasche auch aus anderen Werkstoffen sein.
Der FI-Anker, der standardmäßig einen Aufspreizwinkel von 60° hat, wird in den Durchmessern 6 mm, 8 mm, 10 mm und 12 mm geliefert.
Mit dem entsprechend ausgebildeten Fuß wird der FI-Anker in die auf dem Blechmantel des Anlagenteils angeschweißte Lasche eingeschoben. Bei einer Neuzustellung wird der Restfeuerbeton zusammen mit den alten FI-Ankern entfernt, neue FI-Anker in die Laschen eingeschoben und die neue Feuerbetonauskleidung eingebracht.
FI-Anker sind bestens geeignet für einschichtige Auskleidungen, sind aber auch bei gespritzten Isolierschichten für mehrschichtige Zustellungen geeignet.
Anwendungsfall | Decke, Seitenwand, Boden |
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Befestigung | Manuelles Schweißen |
Feuerfestauskleidung | Betone |
Installation | Einhängen |
Position | unbeweglich |
Temperatur | <1250°C |
Verarbeitung (Betone) | Gießen, Spritzen |
Wandaufbau | Einschichtig, Mehrschichtig, Isolierung gespritzt |